Die älteste denkmalgeschützte Schihütte am Arlberg

Die Geschichte der Schröfli Alm

Ursprünglich stand das Gebäude der Schröfli Alm in Zug. Dort wurde es etwa im 16. Jahrhundert errichtet. Dass es in früheren Zeiten nicht so einfach war, Baumaterial zu besorgen, zeigt die Geschichte des Hauses. Es wurde Ende des 17. Jahrhunderts in Zug vollständig abgebrochen und in Zürs auf den Schröfen wieder aufgebaut.
Es stellte ein für die damalige Zeiten sehr großes Gebäude dar.

Aller guten Dinge sind drei
Nach dem zweiten Aufbau in Zürs wurde das Gebäude 1828 nochmals 60 Meter nach oben versetzt. Und das alles ohne moderne Hilfsmittel. Die Schröfli Alm wurde während der Sommermonate als Alpe genützt.

Schroefli Alm
Martin Walch erkannte schon vor Jahren, dass er mit der Schröfli Alm ein Juwel besitzt. Er erweckte die im Dornröschenschlaf befindliche Alphütte zu neuem Leben. Nach umfangreichen Umbauarbeiten im Inneren, bei denen er jedoch stets den bäuerlichen Charakter des Hauses im Auge behielt, eröffnete er 1990 den Gastbetrieb. Mit viel Liebe zum Detail und unter Wahrung der Tradition schuf er ein wohl einzigartiges Lokal am Arlberg. Mitten im Skigebiet und doch in wenigen Minuten zu Fuß erreichbar, ist die Schröfli Alm längst zum Geheimtipp unter den Arlberg-Gästen geworden.
Und wenn der Sommer wieder in die Bergwelt von Zürs einzieht, dann weiden die Kühe vor der Schröfli Alm, so wie sie das schon vor hunderten von Jahren getan haben, so als ob die Zeit scheinbar spurlos an dem alten Gebäude und den Wiesen vorübergegangen wäre.